Das Staging

Brustkrebs ist nach heutigem Verständnis eine Systemerkrankung. Daher wird heute nach Absicherung der Diagnose durch Gewebeentnahme in der Regel das sogenannte Staging durchgeführt, bevor eine neoadjuvante Therapie oder eine Operation vorgenommen wird. Sinn des Stagings ist es, eventuelle Absiedelungen (Metastasen) in den Organen auszuschließen. Das ist wichtig, weil im Fall von Metastasen die weitere Therapie grundsätzlich anders zu planen wäre.

Routinemäßig werden beim Staging die Organe Lunge, Leber und Knochen untersucht, da dieses die häufigsten Metastasenlokalisationen sind. Weitere Organe können hinzutreten, wenn Beschwerden vorliegen, die auf eine Metastasierung im jeweiligen Organ hindeuten. In besonderen Fällen kann keine Schichtaufnahme notwendig sein (Computertomographie, MRT).

Ist das Risiko einer Metastasierung sehr gering kann unter Umständen auf eine Knochenszintigraphie verzichtet werden.



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