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Bleiben Sie bitte ruhig. Über 80% aller Veränderungen an der Brust sind harmlos. Hormonschwankungen können zum Beispiel zu Gewebeveränderungen in der Brust führen. Aber Sie müssen den Befund abklären lassen. Suchen Sie bitte umgehend Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin auf, hier wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen. Wenn Sie keinen Frauenarzt haben, vereinbaren Sie einen kurzfristigen Termin bei uns.
Ein tastbarer Lymphknoten in der Achselhöhle kann ganz normal oder die Folge einer Entzündung sein. Er kann aber auch auf einen Brustkrebs hinweisen. Bitte verlieren Sie keine Zeit und setzen Sie sich mit Ihrem Gynäkologen oder mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen kurzfristigen Untersuchungstermin.
Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander, verdrängen Sie es nicht. Lernen Sie Ihre Brust kennen, indem Sie sie jeden Monat einmal nach der Regelblutung abtasten. Dafür sollten Sie ein festes Schema einhalten (Selbstuntersuchung). Bei Auffälligkeiten stellen Sie sich bitte kurzfristig bei Ihrem Gynäkologen vor. Unabhängig davon sollten Sie regelmäßig jährlich eine gynäkologische Krebsvorsorge durchführen lassen. Hierzu gehört auch eine fachärztliche Untersuchung Ihrer Brust. Wenn Sie zwischen 50 und 70 Jahre alt sind, haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie im Rahmen des Screenings. Sollten bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein (Mammasonographie, Mamma-MRT). Bitte sprechen Sie mit Ihrer Gynäkologin.
Ja. Vermeiden Sie Übergewicht und übermäßigen Alkoholkonsum. Viel Bewegung und Ausdauersport, der zu Ihnen passt, verringern ebenfalls das Risiko. Ernähren Sie sich vitaminreich und fettarm. Falls Sie in den Wechseljahren sind und östrogenhaltige Hormonersatzpräparate benötigen, versuchen Sie, die Zeit der Einnahme möglichst kurz zu halten.
Die allermeisten Mammakarzinome treten sporadisch auf. Aber das statistische Risiko ist erhöht, wenn etwa Mutter oder Schwester ebenfalls erkrankt sind. Möglicherweise käme für Sie eine genetische Untersuchung in Frage. Das kann nur nach einem ausführlichen gemeinsamen Gespräch entschieden werden.
Sie haben recht, eine Mammographie bringt eine gewisse Strahlenbelastung mit sich. Allerdings ist diese bei modernen Geräten ausserordentlich klein. Vergleicht man sie im Rahmen des Screenings mit den Vorteilen überwiegt der Nutzen bei weitem.
Sicher gutartige Veränderungen der Brust müssen nicht unbedingt operiert werden. Allerdings sollte ausreichende Sicherheit bestehen. Wenn Sie Zweifel haben holen Sie eine zweite Meinung ein. Wenn Unklarheiten bestehen sollte nach Möglichkeit eine Gewebeprobe entnommen werden, um im Fall der Gutartigkeit eine unnötige Operation zu vermeiden.
Es gibt viele Veränderungen an der Brust, die zu einer Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze führen können. Bitte stellen Sie sich zur Abklärung bei Ihrer Gynäkologien vor.
Nein. Es gibt zwar Bluttest, die auf einen Brustkrebs hinweisen können. Aber Sie können mit unauffälligen Blutwerten trotzdem an Brustkrebs erkrankt sein. Auch die sogenannten Tumormarker sind für eine Früherkennung nicht geeignet.
HInweise auf eine bösartige Erkrankung an der Brust können insbesondere sein: Verhärtungen in der Brust (insbesondere wenn sie schlecht abgrenzbar sind), Schwellungen in der Achselhöhle, neu aufgetretene Formveränderungen der Brust, neu aufgetretene Asymmetrie beider Brüste, Sekretion aus der Brustwarze (insbesondere wenn sie blutig aussieht), Einziehungen oder Schwellung der Haut an der Brust, Rötung der Brust.
Das hängt vom Einzelfall ab. Je jünger Sie sind und je dichter die Brust ist, desto höher sollte das Risiko sein, wenn bereits Mammographien durchgeführt werden. Häufig ist ein Ultraschall der Brust (Mammasonographie) eine weniger belastende Alternative.
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