Das Staging

Brustkrebs ist nach heutigem Verständnis eine Systemerkrankung. Das bedeutet, dass es sich nicht nur eine Erkrankung der Brust handelt; vielmehr muss der ganze Körper betrachtet werden. Daher wird der betreuende Arzt der Brustsprechstunde frühzeitig nach Diagnose einer Brustkrebserkrankung empfehlen, weitere Untersuchungen durchzuführen. Besonders häufig werden die Lunge, die Leber und die Knochen untersucht. Es können weitere Organe hinzukommen. In manchen Fällen kann man auch auf einige Maßnahmen verzichten. Die Entscheidung findet im gemeinsamen Gespräch zwischen Arzt und Patientin in der Brustsprechstunde statt.

Die Koordination aller Untersuchungen wird durch die Mitarbeiterinnen der Brustsprechstunde durchgeführt. Dadurch entlasten wir die Patientin von der Organisationsarbeit, ersparen unnötige Wege und gewährleisten eine schnelle Durchführung.

Wichtig ist: die Wahrscheinlichkeit, dass ein früher Brustkrebs bereits in die Organe gestreut hat, ist gering. Patientinnen können mit Recht ermutigt werden, von positiven Ergebnissen auszugehen.

Alle Ergebnisse dieses Stagings werden in der Brustsprechstunde mit der Patientin besprochen und sind Grundlage der Entscheidungen in der Tumorkonferenz.


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