Die Vorbereitung des stationären Aufenthaltes

Zunächst wird im Rahmen der Brustsprechstunde der geplante operative Eingriff ausführlich besprochen. Die Patientin hat Gelegenheit, ihre Wünsche und Vorstellungen in die Behandlung einzubringen. Sie wird über mögliche Behandlungsalternativen - gern auch im Beisein von Angehörigen - aufgeklärt. Auch die vorbehandelnden Ärzte, wie der Gynäkologe oder der Hausarzt der Frau, werden mit einbezogen.

Sollte es sich um besonders umfangreiche Operationen handeln, kann bereits vor dem ersten Eingriff ein plastischer Chirurg hinzugezogen werden. Im Rahmen der Sprechstunde für Wiederaufbau der Brust besprechen dann Gynäkologischer Onkologe und Plastischer Chirurg gemeinsam mit der Patientin das Vorgehen. Das Ziel ist ein optimales kosmetisches Ergebnis bei höchster onkologischer Sicherheit.

Sind noch Voruntersuchungen wie zum Beispiel ein EKG oder Blutanalysen notwendig, werden diese unverzüglich vom Team der Brustsprechstunde organisiert und in Zusammenarbeit mit Haus- und Facharzt durchgeführt. Auch das Staging sowie weitere Facharztuntersuchungen, die bei internistischen Risiken notwendig sein können, werden von der Brustsprechstunde aus veranlasst. So wird die Patientin in einer ohnehin schwierigen Situation von unnötigen Belastungen befreit.

Besonders wichtig ist uns, dass bereits in der ambulanten Situation der Brustsprechstunde ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patientin aufgebaut wird. Diese Betreuung setzt sich dann nahtlos im stationären Umfeld der Klinik fort: Während der gesamten Behandlung behält die Patientin ihren gynäkologischen Onkologen als Bezugspunkt.


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