Medikamentöse Tumortherapie - Grundlagen (II)

Außerdem unterscheidet man die medikametösen Tumortherapien nach der Wirkungsweise. Die wichtigsten Behandlungsformen in der Therapie des Brustkrebses sind dabei:

Eine Chemotherapie schädigt Zellen, die sich gerade teilen. Da ein Krebs im Vergleich zu normalen Körpergewebe schnell wächst wirken Chemotherapien oft gut gegen Krebszellen. Ziel der Therapie ist es, die Anzahl der Tumorzellen im Körper so weit zu verringern, dass die körpereigenen Abwehrzellen den Rest vernichten können.

Ist ein Brustkrebs hormonabhängig ist eine antihormonelle Therapie zumeist Teil des Therapiekonzepts. Antihormonelle Therapien sind nicht so nebenwirkungsreich wie Chemotherapien, benötigen aber mehr Zeit, um zu wirken.

Diese modernen Therapieformen greifen gezielt in bestimmte biologische Vorgänge der Tumorzelle ein und schädigen diese dadurch. Die gezielten Tumortherapien haben die Möglichkeiten der Onkologie in den letzten Jahren deutlich verbessert, bringen aber auch neue Nebenwirkungen mit sich. Die Anwendung setzt ein erfahrenes Zentrum voraus.

Unter medikamentöse Tumortherapie fallen darüber hinaus Bisphosphonate sowie alle Supportivtherapien zur Behandlung von Nebenwirkungen.



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