Komplementäre Tumortherapie

Sehr viele Patientinnen haben den Wunsch, neben den ihnen vorgeschlagenen Tumortherapien selbst noch weitere Therapieformen zu integrieren. Da dieser Wunsch zunächst einmal Ausdruck einer aktiven Rolle in der Krankheitsbewältigung ist muss er durchaus positiv bewertet werden. Es gibt allerdings eine unüberschaubare Vielfalt von Therapien, die von Familie, Freunden, Umwelt oder Werbung an die Patientin herangetragen werden. Qualität und Seriösität sind oft schwer zu bewerten.


Positiv einzuschätzen sind


Den meisten anderen Verfahren fehlt jedoch eine nachgewiesene Wirksamkeit, wie man sie etwa von klassischen Medikamenten fordern würde. Allerdings gibt es immer wieder Patientinnen, denen das eine oder andere Verfahren erstaunlich geholfen hat. Wichtig ist, dass komplementäre Tumortherapien nicht ohne Wissen des Onkologen eingesetzt werden, da sie insbesondere die Wirksamkeit medikamentöser Therapien beeinflussen können. Ihr Einsatz sollte vielmehr am Ende eines ausführlichen, annehmenden Gesprächs zwischen Arzt und Patientin stehen, in dem die Wünsche und Hoffnungen der Frau ausführlich Raum gefunden haben.


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